Das Projekt

Im Zeitalter der sofortigen “Instant” – Kommunikation sollte jedermann Zugang zu Kommunikationstechnologie haben. Die dafür notwendige Infrastruktur aus Rundfunksendern und Handyantennen weltweit verbraucht eine Unmenge an Energie, die derzeit vor allem aus dem öffentlichen Stromnetz bezogen oder mit fossilen Brennstoffen, wie Diesel, gewonnen wird.
Die Andwendungsmöglichkeiten für Erneuerbare Energie in abgelegenen Regionen geht weit über Telekomantennen hinaus. Ganze Dörfer und Inseln sind von öffentlichen Stromnetzen abgeschnitten und gewinnen ihren Strom aus teuren, gefährlichen und nicht nachhaltigen Energiequellen, wie Dieselgeneratoren.
Die daraus resultierenden hohen Betriebskosten bremsen die Entwicklung von Gemeinden und Unternehmen und können wettbewerbshemmend sein.
Doch nicht nur fossile Brennstoffe können für Gemeinden und Unternehmen finanzielle Belastungen darstellen.
Erneuerbare Energie stellt auch eine Versicherung gegen stets steigende Stromkosten dar. Die Kosten für Solarstrom sind de facto vom ersten Tag an die selben.
Solarenergie kann weltweit nachhaltiges Handeln dramatisch verbessern. Bislang konnten aber Systeme auf Basis Erneuerbarer Energie für den Tagesbetrieb nicht gegen Vorurteile ankämpfen und Entscheidungsträger überzeugen.
Projekte wie der Sendemast in Muswellbrook liefern die notwendigen finanziellen und technologischen Daten und Erkenntnisse, um konkurrenzfähige Produkte entwickeln zu können.
Erneuerbare Energie darf sich aber nicht mehr in erster Linie auf ökologische Argumente verlassen, sondern muss zeigen, dass es finanziell Sinn macht, herkömmliche Energiequellen zu ersetzen. Mit dem Muswellbrook-Projekt können wir maßgeschneiderte Solarenergie-Lösungen für off-grid Anwendungen in Australien und weltweit anbieten.
Der Sendeturm für dieses Projekt befindet sich in Muswellbrook, Australien, etwa 250 Kilometer nördlich von Sydney. Der von BAI betriebene Sender überträgt ein Mittelwellensignal mit einer Reichweite von bis zu 500 Kilometer.

Der Sendeturm wird durch eine 39 kWp Solaranlage mit einem 215 kWh Batteriesystem versorgt und verfügt für Notfälle über ein 8 kVA Diesel-Backup-System.
Das Hybrid-Energiesystem wird bis zu 92% des jährlichen Energiebedarfs decken. Der Rest wird entweder aus dem öffentlichen Stromnetz oder vom Diesel-Backup-System bezogen.
Die Technologie – 156 Q Cells Module, 72 BAE Batterien und 3 SMA Wechselrichter, sowie ein Photon Energy Monitoringsystem – stammen großteils aus Deutschland.
Mehr Informationen zur Technologie finden Sie hier.
Photon Energy wird außerdem das Monitoring der Anlage auf fünf Jahre übernehmen.
In Vorbereitung.