Photon Energy bringt mit dena deutsche Solar-Speichertechnologie nach Australien

Photon Energy bringt mit Unterstützung der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) deutsche Solar- und Speicherlösungen nach Australien. Nördlich von Sydney wird ein Radiosenderturm vom Stromnetz genommen und künftig mit einem 215 kWh Batteriesystem und einer 39 kWp Solaranlage mit Backup betrieben. Das Pilotprojekt soll wichtige Hinweise für den Betrieb von ähnlichen Systemen bieten, mit denen Tausende von Radio- und Telekommunikationssendern in entlegenen Gebieten der Welt betrieben werden könnten. Die Technologie, sowie das Know-How für das Monitoring der Anlage, stammt großteils aus Deutschland.

Die weltweit aktive Photon Energy Gruppe geht durch ihre Tochterfirma Photon Energy Operations DE ein Projekt mit der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) ein. Mit finanzieller Förderung seitens des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie wird ein Radiosendeturm im australischen Muswellbrook, nördlich von Sydney, vom Netz genommen und künftig mit nachhaltiger Energie betrieben. Mit Hilfe deutscher Technologie und Know-How wird ein 215 kWh Speichersystem installiert, wobei der Strom von einer 39 kWp Solaranlage produziert wird. Details über das Projekt stehen auf www.solaroffgrid.comzur Verfügung.

„Für uns ist es ein großer Erfolg, dass die dena unser Projekt ausgewählt hat, mit dem wir beweisen können, dass es vor allem finanziell Sinn macht auf erneuerbare Energieformen umzusteigen“, meint Michael Gartner, Managing Director von Photon Energy Australia.

Der Sendeturm wird von der BAI Gruppe betrieben. BAI Geschäftsführer Jim Hassel: Wir sind begeistert, dass wir bei diesem bahnbrechenden Projekt dabei sein können. Als Serviceanbieter, der stark von externen Marktfaktoren abhängig ist, finden wir die Aussicht aufregend, einen Großteil unseres Stromverbrauchs aus eigener Produktion decken zu können.“

Der Radiosender wird künftig mit einem 39 kWp Solarkraftwerk in Kombination mit einem 215 kWh Batteriesystem und einem 8 kVa Diesel-Backupgenerator betrieben werden, der nur in Notfällen zum Einsatz kommen wird. Die Technologie – 96 Solarmodule, 24 BAE Batterien Batterien und 3 SMA Wechselrichter – stammt Größtenteils aus Deutschland.

Photon Energy übernimmt außerdem das Monitoring und die technische Betriebsführung des Kraftwerks, ein Bereich, in dem das Unternehmen seit Jahren verlässlicher Partner für Anlagenbetreiber und Investoren ist. Die Experten von Photon Energy Operations haben bereits mehr als 400 MW an PV-Kraftwerken inspiziert bzw. begutachtet. Derzeit betreuen wir ein Leistungsportfolio von über 100 MW mit über 100 Anlagen in der Betriebsführung.

„Wir leisten durch unsere spezialisierten Mitarbeiter, größte technologische Kompetenz und mit dem Anspruch, unsere Serviceleistungen kontinuierlich an die Marktanforderungen und an den Stand der Technik anzupassen, einen wesentlichen Beitrag zur optimalen Nutzung von Photovoltaikanlagen“, erklärt Oliver Laufmann,  Country Manager der Photon Energy Operations für Deutschland.

Dieses Projekt wird im Zuge des von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) ins Leben gerufenen und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen der „Exportinitiative Erneuerbare Energien“ geförderten dena-Renewable-Energy-Solutions-Programms realisiert.

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